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  • ENTSCHEIDEND IST DIE NEGATIVE ENERGIEBILANZ

    Bei negativer Energiebilanz holt sich der Organismus die fehlende Energie aus den dafür angelegten Energiedepots, nämlich aus dem Fettgewebe. Die nicht arbeitende Muskulatur - auch die des Untrainierten - gewinnt ihre Energie wegen der niedrigen Energieflussrate ausschließlich aus der Fettverbrennung.  Ein nachhaltiges und dauerhaftes Ankurbeln des Ruhestoffwechsels gelingt am effektivsten mittels intensivem Ganzkörperkrafttraining.

    Hypertrophie der roten Muskelfasern, die u.a. durch eine Vermehrung und Vergrösserung der Mitochondrien gekennzeichnet ist, geschieht nicht nur durch ein Ausdauertraining im Fettstoffwechselbereich, sondern durch ein Training im gesamten aeroben Bereich und der reicht bis zur anaeroben Schwelle. In den Mitochondrien werden nicht nur Fettsäuren, sondern auch Glukose oxidiert. Die muskuläre Energiebereitstellung bei aerober Belastung ist immer ein Nebeneinander aus Fettsäuren und Glukoseverbrennung mit anteilsmässiger Verschiebung in Abhängigkeit von der Belastungsintensität. Übrigens braucht es keine negative Energiebilanz von 9000 kcal, um 1 Kilo Fettgewebe abzubauen, sondern nur von ca. 7000 kcal weil Fettgewebe nicht zu 100% aus Fett besteht !  Grundsätzlich kann jegliche körperliche Aktivität zu einer negativen Energiebilanz verhelfen. So gesehen gibt es kein "falsches System".  Es braucht also kein Ausdauertraining mit einer bestimmten  Herzfrequenz im Sinne eines Fettverbrennungspulses, wenn es um das Abspecken geht. Die Herzfequenz in Abhängigkeit vom Ausmass der arbeitenden Muskeln je nach Sportart bei gleicher Belastungsintensität ist unterschiedlich hoch und somit ist ein "richtiger Puls" beim Walking oder Laufen höher als z.B. beim Radfahren. Eine Laktatbestimmung bei der Ergometrie ist jedoch im Breitensport alles andere als notwendig.

     

     

       ADDUKTION: Medizinisch für: Bewegung zum Körper hin. Gegenteil: Abduktion. FITNESSTRAINING WIEN1190
  • AMINOSÄUREN:Die chemischen Bausteine der Eiweiße. Aus nur 20 verschiedenen Aminosäuren werden alle Zellen, Enzyme und Nerven aufgebaut. Zwölf von ihnen kann der Körper selbst produzieren, acht - die essentiellen Aminosäuren - müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
  • ANTAGONIST: Muskeln können sich nur zusammenziehen, aber nicht selbst wieder dehnen. Deswegen müssen sie von einem Muskel, der die entgegengesetzte Bewegung ausführt, wieder auseinander gezogen werden. Solche "Gegenspieler"- der deutsche Ausdruck dafür - werden medizinisch "Antagonisten" genannt.
  • ATP: Abkürzung für Adenosintriphosphat. ATP ist der Stoff, der in den Mitochondrien der Zellen als Brennstoff dient. Er kann sowohl mit Sauerstoff (=aerob) als auch ohne Sauerstoff (=anaerob) verbrannt werden.
  • BAUFETT: Das Gegenstück zum Speicherfett. Baufett sind Fettpolster im Körper, meist  zwischen den Organen, die für den Schutz von empfindlichen Geweben gegen mechanische Belastungen (zum Beispiel beim Gehen oder Laufen) nötig sind. Im Gegensatz zu Speicherfett ist Baufett braun. Es sollte keinesfalls durch Diäten dauerhaft abgebaut werden, weil es sonst zu Gesundheitsschäden kommt. Darum sollte der Körperfettanteil bei Männern nicht unter acht Prozent sinken, bei Frauen nicht unter zwölf Prozent.
  • CARNITIN: Ein Eiweiß, das besonders in Fleisch vorkommt. Es hilft bei der Versorgung der Zellen, indem es Bausteine, die die Zelle braucht, aus dem Blut in die Zelle hinein befördert. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der Muskeln erhalten.
  • EINFACHZUCKER: Ein Kohlenhydrat, das aus einem einzelnen Baustein besteht. Dadurch kann es durch den Darm, ohne verdaut  zu werden, ins Blut übergehen und steht so sehr schnell dem Körper zur Energiegewinnung zur Verfügung. Beispiele für Einfachzucker sind der Fruchtzucker, der normale Haushaltszucker und der Austauschstoff Sorbit. Wenn mehrere Einfachzucker chemisch verbunden werden, nennt man sie Mehrfachzucker oder Stärke.
  • EXTENSION: Medizinisch für: Streckung. Gegenteil: Flexion.
  • GEGENSPIELER:Muskeln können sich nur zusammenziehen, aber nicht selbst wieder dehnen. Deswegen müssen sie von einem Muskel, der die entgegengesetzte Bewegung ausführt, wieder auseinander gezogen werden. Solche "Antagonisten" - das ist der medizinische Ausdruck - werden Gegenspieler genannt.
  • GRUNDUMSATZ: Die Menge Energie ( in Kalorien oder Joule), die der Körper braucht, um alle Zellen am Leben zu erhalten. Im Gegensatz  zur Energiemenge, die der Körper insgesamt braucht, ist der Grundumsatz also direkt vom Gewicht abhängig. Im Grundumsatz sind nicht die  Kalorien enthalten, die man durch Bewegungen oder durch den Kalorienbedarf bei kaltem Wetter verbraucht.
  • HYPERPLASIE: Vergrößerung eines Organs durch die Vermehrung der Anzahl von Zellen. Das geschieht zum Beispiel, wenn eine Drüse ihre Aufgabe nicht ausreichend erfüllen kann und darum mit mehr Zellen ihre Produktion zu steigern versucht. Wenn nicht die Anzahl der Zellen wächst, sondern die Zellgröße, spricht man von Hypertrophie.
  • HYPERTROPHIE: Vergrößerung des Zellvolumens (nicht der Anzahl von Zellen, das ist Hyperplasie). Dadurch wird der Muskel (oder das Organ) zwar größer, aber die Zahl der Zellen bleibt gleich. Hypertrophie wird durch eine stärkere Belastung hervorgerufen, zum Beispiel durch Sport. Gegenteil: Atrophie.
  • KOHLENHYDRATE: Kohlenhydrate sind ein Grundbestandteil der Nahrung. Sie versorgen den Körper mit schnell verfügbarer Energie. Wichtige Kohlenhydrate sind Fruchtzucker (Fruktose), Haushaltszucker (Saccharose) und Stärke.
  • KRAFTAUSDAUER: Die Wiederstandsfähigkeit des Muskels gegen Ermüdung bei lange andauernden oder häufig wiederholten Bewegungen. Sie ist abhängig von der Maximalkraft und von der Bereitstellung von Nährstoffen für den Muskel.
  • LECITIN: Lecitin ist Teil der Nahrung.Es kommt besonderes in Eigelb und Sojabohnen vor. Lecitin löst Fett (Cholesterin) im Blut auf und sorgt dadurch dafür, dass es besser transportiert und verbrannt wird. Die täglich benötigte Menge liegt bei etwa drei Gramm.
  • LIPOLYSE: Verstärktes Auflösen von Fettreserven aus den Fettzellen des Körpers; zum Beispiel durch STH. Die Reserven werden durch die Wirkungen von Insulin wieder aufgefüllt.
  • MEHRFACHZUCKER: Ein Kohlenhydrat, das aus mehreren Bausteinen, den Einfachzuckern, zusammengesetzt ist. Mehfrachzucker werden auch Stärke genannt.
  • METABOLISMUS: Medizinischer Ausdruck für Stoffwechsel. Alle Vorgänge, die den Auf - und Umbau von Zellen, Knochen oder Zellbausteinen (Proteine, Kohlenhydrate und Fette, aber auch Enzyme, Hormone etc.) betreffen, sind metabole Vorgänge.
  • MYOGELOSEN: Starke Verspannung von Muskeln an kleinen Stellen. Oft auch als Hartspann bezeichnet. Beliebte Stellen für Myogelosen sind der obere Schulterrand nahe dem Hals und die Muskelstränge zwischen den Schulterblättern.
  • PRONATION: Einen Arm oder ein Bein zur Körpermitte drehen. Wenn man zum Beispiel aufrecht steht und die Arme hängen lässt, weisen die Handflächen zum Körper.Das Gegenteil der Pronation ist die Supination.
  • SACCHAROSE: Chemischer Name des normalen Zuckers, einem Kohlenhydrat. Saccharose ist ein Einfachzucker, geht also besonder rasch ins Blut über. Dadurch kann er dem Körper bei großer körperlicher oder geistiger Anstrengung schnell Energie liefern.
  • STH: Medizinischer Name für das Wachstumshormon (Somatotrophes Hormon). STH wird in der Hypophyse gebildet, fördet das Längenwachstum der Knochen und baut Fett aus den körpereigenen Reserven ab.
  • SUPERKOMPENSATION: Durch körperliche Belastung, zum Beispiel Training, werden die Muskeln erschöpft. Der Körper sorgt darauf nicht nur für die Erholung des Muskels, sondern baut auch den Muskel weiter auf, indem mehr Aktin und Myosin in die Muskelzellen eingelagert werden.
  • SYNERGIST: Ein Muskel, der mit einem oder mehreren anderen Muskeln dieselbe Bewegung ausführt. Er arbeitet also zusammen mit den anderen Muskeln ( aus dem Griechischen: synergein = zusammen arbeiten).
  • WEIßE MUSKELFASERN: Weiße Muskelfasern ( auch " Typ-II-Fasern" genannt ) enthalten wenig Myoglobin und Mitochondrien und sind darum auf die Sauerstoffversorgung aus dem Blut angewiesen, wenn sie gebraucht werden. Die Bluversorgung ist aber in einem angespannten Muskel nicht gut. Deswegen sind weiße Muskelfasern zwar schnell, aber weniger ausdauernd als rote Muskelfasern. Die weiße Muskelfasern sind vor allem für die Schnellkraft der Muskeln verantwortlich. Menschen mit besonders vielen weißen Muskelfasern bauen schneller Muskelmasse auf, weil die Fasern etwa doppelt so dick sind wie rote Fasern. Sie sind sogennante Fastgainer.

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